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Motocross der Extraklasse


EM – DM und Heidepokal in Vellahn

Vellahn: Es gab in der Vereinsgeschichte des MC Vellahn im ADAC schon viele starke Veranstaltungen bei sich kontinuierlich verbesserten Bedingungen für die Fahrer und die Zuschauer, aber das was am Sonnabend ab 13.00 Uhr (Training 10.00 Uhr) und am Sonntag ab 12.45 Uhr (Training 9.00 Uhr) bei der 35. Veranstaltung geboten wird, stellt alles bisher dagewesene in den Schatten.

Höhepunkt werden die Wertungsläufe um die Quad-Europameisterschaft sowie die Läufe um die Deutsche Meisterschaft der 85 und 65 ccm Klassen sein. Diese drei Klassen präsentieren sich bereits am Sonnabend bei ihren Trainingsmaßnahmen. Im Mittelpunkt am Sonnabend steht der Open-Klassiker um den Heidepokal und der verspricht allein schon wegen seiner starken Besetzung absolute Spannung.

Bei den Quads starten 18 Fahrer aus neun Nationen. Die ersten Vier: de Vries (44 P.), Phoelich (43) bd. NL, Tanhuanpää (43) –FIN und Vandendijck (40) – NL trennen nur vier Punkte.

Die ersten der 85er DM mit Simon Längenfelder (Kotzau), Paul Bloy (Biberach) sowie Nico Greutmann (Merishausen) wollen ihre Spitzenposition behaupten. Gegen sie wollen sich Julian Duvier (Vellahn), Dominik Bilau (Schwerin), Tim Ksienzyk (Prisannewitz) und Nick Sellahn (Rehna) von der M-V Spitze beweisen. Leider nur Zuschauer wegen einer Verletzung ist das Vellahner Talent Coto Nikel.

Bei der 65er DM fahren Niklas Ohm (Schwerin) und Paul Neunzling (Pinnow) um die Podestplätze mit, denn sie belegen nach Leon Rudolph (Gößnitz) den zweiten und dritten Rang. Besonders ehrgeizig wird Robin Sternberg auf seiner Heimbahn antreten.

Den krönenden Abschluß am Sonnabend bieten die Finalläufe um den Heidepokal. 44 Bewerber sorgen dabei für die maximale Auslastung. Um hier die Favoriten aufzuzählen braucht man die Finger beider Hände. Alle zehn Erstplazierten der Königsklasse MX1 in der LM sind am Start. Vorweg die Burg Stargarder Dan Kirchenstein und Oskar Hotho sowie Marvin Beier für Rehna. Von den Gastgebern werden Danny Wolter, Michel Meletzki und der Däne Nicolaj Thorup Damsgard ihr Bestes geben.

Horst Kaiser