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Oskar Hotho siegt beim Strasbuger Motocross


Strasburg: Der MC Touring Strasburg hatte bei seinem Motocrossrennen absolutes Glück, dass das Unwetter am Nachmittag des Renntages einen Bogen um die Rennbahn in Linchenshöh machte.

So kamen 1.200 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Höhepunkt waren die Wertungsläufe der Königsklasse MX 1 um Punkte für die Landesmeisterschaft. Oskar Hotho und Dan Kirchenstein vom MC Fichtenring Burg Stargard gewannen je einen Wertungslauf und in der Tageswertung siegte Hotho vor Kirchenstein. Nach einer überzeugenden Leistung belegten Michel Suhr vom MC Mecklenburg Strelitz, Erik Steinkopf von den Gastgebern und Marvin Beier vom MC Rehna die weiteren Plätze. Numehr führt Kirchenstein mit sieben Punkten vor Beier in der Gesamtwertung. Pech hatte der 43-jährige Rüganer Karsten Fiebing, der sich hochmotiviert gegen die Jüngeren Beweisen wollte, als er nach einem Sturz im zweiten Lauf, mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gefahren wurde.
Bei den bis 18-Jährigen im Youngstercup auf 125 ccm-Maschinen siegte spannenden Wertungsläufen, der Prisannewitzer Toni Ksiezyk vor Dino Skoppek von Schwerin-Süd und dem Ueckermünder Erik Lange.
Mit 40 Startern maximal besetzt war der Finallauf um den Landespokal der Clubsportklasse. Nach einem Startzielsieg war hier der Wolgaster Marcel Löchert der Beste. Er verwies Robert Born von Mecklenburg-Strelitz und den Schweriner Stefan Horschig auf die Plätze.
34 Klassikcrosser stellten sich in drei Wertungsklassen dem Starter, im Kampf um den norddeutschen Classic-Cup. Sieger wurden Mike Steude aus Jesewitz (Classic), Peter Möhring (Twinshock) und Erik Mussehl, bd. Burg Stargard (EVO). Erik Mussehl überzeugte am Tag zuvor mit seinem Sieg beim ersten Europameisterschaftslauf in Dänemark und sein Vater Herbert belegte den dritten Rang. Sehr emotional verlief die Siegerehrung, denn hier erhielt Heinrich Wasserstrahl vom MC Touring Strasburg, den großen Sonderpokal der Bürgermeisterin. „Heiner“ wie ihn seine Freunde nennen ist seit 50 Jahren Mitglied des ADMV und wird in diesem Jahr noch 70. Er vekündete, dass er in diesem Jahr noch mit dem Rennsport aufhören wird, was aber keiner so recht glauben will.

Horst Kaiser

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